Exhibitionismus - Das Forum
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BeitragVerfasst: 27.08.2017, 12:15 
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Es ist bewiesen: Polizeibeamte, Staatsanwälte und Richter sind Partisanen. Die führen hier in Deutschland einen Krieg gegen unschuldige Menschen.


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BeitragVerfasst: 27.08.2017, 15:36 
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In Deutschland ist es eben normal, dass man auch dann bestraft wird, wenn man sich nicht strafbar gemacht hat. Ich weiß aber schon, dass ich die LINKE wählen werde. Die lobte den Mut der Reformkommission, Überflüssiges zu streichen (Kuppelei, verbotene sowie jugendgefährdende Prostitution, Exhibitionismus und Erregung öffentlichen Ärgernisses).


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BeitragVerfasst: 21.09.2017, 21:40 
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Wenn ich doch noch ins Gefängnis muss, dann will ich eine großzügige Drei-Zimmer-Suite mit Gartenterrasse und angrenzendem barrierefreien Hubschrauberlandeplatz für gelegentliche Ausflüge.


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BeitragVerfasst: 01.10.2017, 09:19 
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Das Ergebnis der Bundestagswahl stimmt mich zufrieden. Die Linke, die Grünen sowie große Teile der FDP, SPD und CDU dürften sich der Empfehlung zur Streichung des Strafparagraphen 183a anschließen. Ich hoffe, dass ebenso der 183er gestrichen wird, da ansonsten drohe, dass nackte oder entblößte Männer ersatzweise nach 183 grundlos bestraft würden. § 183 muss schon deshalb fallen, weil ansonsten in Zukunft auch nackte oder entblößte Frauen bestraft würden. Und das will ja keiner.


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BeitragVerfasst: 10.10.2017, 11:21 
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Hier habe ich mich mit einem Kommentar bemerkbar gemacht:

Exhibitionist flüchtet blutend
https://www.swr.de/swraktuell/rp/laache ... index.html


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BeitragVerfasst: 14.10.2017, 09:40 
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Diese diffuse Regelung der Ordnungsämter, nackt herumlaufen könne "nach § 118 OWiG (Belästigung der Allgemeinheit) auch von der Ordnungsbehörde geahndet werden", ist doch eine sehr ärgerliche Regelung. Denn von Bußgeldern betroffen sind niemals nackte Frauen, sondern immer nur nackte Männer!

Also:
Nackte Frauen sind ok,
nackte Männer werden abkassiert oder bestraft,
nackte Pärchen aus m & w werden ermahnt! Mehr aber auch nicht!


Hier läuft ein Pärchen (m&w) nackt durch Dortmund Kley, August 2017 und kassierte "ein ernsthaftes Bürgergespräch"!

http://mobil.ruhrnachrichten.de/staedte ... 30,3336262


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BeitragVerfasst: 29.10.2017, 11:06 
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Nach der Revisionsbegründung durch meine Anwälte Mathias Wagner und Tim Burkert verhält es sich so, dass dem Oberlandesgericht Hamm nun die Hände gebunden sind: Wenn sie meine Verurteilung bestätigen, begehen sie Rechtsbruch und machen sich selber juristisch angreifbar. Wenn sie meine Verurteilung aufheben, bestätigt dies die gängige Justizwillkürpraxis der Gerichte. Das OLG Hamm weiß offenbar nicht, was es jetzt tun soll und deshalb tut es nichts. Denen wäre es wohl am liebsten, ich stürbe und alles wäre weg. Oder § 183a würde endlich gestrichen und dann wäre auch alles weg.


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 20:59 
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Meine Revision ist verworfen worden mit folgender Begründung:

Zitat
Die Revision wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils
aufgrund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des
Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2 StPO).

Die Kosten seines Rechtsmittels trägt der Angeklagte (§ 473 Abs. 1 StPO).

Lange
Dr. Kabuth
Dr. Mölling

Ausgefertigt
Hamm, 24. Okt. 2017
Müller, JBe
als Urkundenbeamter der
Geschäftsstelle des OLG

Zitat ende

Man macht mich nicht ins Gefängnis, weil ich nackt oder entblößt rumgelaufen bin. Ich komme ins Gefängnis, weil mir die Gerichte sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit zur Last legen. Denn nackt oder entblößt rumlaufen ist in Deutschland keine Straftat. Deshalb wirft mir die deutsche Gerichtsbarkeit die Vornahme sexueller Handlungen in der Öffentlichkeit vor. Richter und Staatsanwälte sind Berufsverbrecher.


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 23:18 
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Denn nackt oder entblößt sein wird in Deutschland nicht belangt.


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BeitragVerfasst: 04.11.2017, 20:20 
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Ähm, was für eine Rechtslage haben gerufene Polizeibeamte einem Nacktläufer erklärt, der am 16. Oktober 2017 nackt durch Lörrach spazierte?

Eine solche Rechtslage gibt's doch gar nicht. Was es hier sehrwohl gibt, ist Staatsterrorismus durch Polizeibeamte, Staatsanwälte, Richter und andere deutsche Terror-Beamte.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 9629e.html


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BeitragVerfasst: 06.11.2017, 22:05 
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Es ist eindeutig und klar, dass die hier genannten Richter des OLG-Hamm Verbrechen begehen. Aber ich habe noch ausreichend Potential und werde die und alle anderen auch noch von rechts auf links drehen. Solche Berufsverbrecher-Subjekte gehören klar aussortiert. Sowas ist nicht resozialisierbar.


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BeitragVerfasst: 12.11.2017, 16:32 
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Die Revisionsbegründung durch meine Anwälte ist nun mal sehr gut und unerschütterlich. Wäre der Strafsenat des Oberlandesgerichts Hamm gezwungen gewesen, sich mit der Revisionsbegründung auseinanderzusetzen, so hätte es nur zu einem Freispruch für mich kommen können. Doch leider haben die Oberlandesgerichte so viel Macht und Sonderbefugnisse, dass sich diese mit der Sache inhaltlich rein gar nicht auseinandersetzen müssen. Um nun die Zielvorgabe, mich nicht freizusprechen, doch noch elegant durchsetzen zu können, ergriff das OLG Hamm zu einer solchen Sonderbefugnis und umlief einfach die Argumente der Verteidigung mit folgendem Satz:

"Die Revision wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils aufgrund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2 StPO)."

Und deswegen leben wir in einem Terrorstaat. Die Gerichte können machen, was sie wollen. Bevor ich jemals freigesprochen werde, schießen die sich eher ein Loch ins Knie.


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BeitragVerfasst: 20.11.2017, 22:54 
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nude in public.
Und wo leben wir hier in Deutschland?


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BeitragVerfasst: 27.11.2017, 10:01 
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Wie unaufgeregt Menschen öffentlich Nackte oder knapp Beklekleidete doch wahrnehmen können.
Warum soll das nicht auch in Deutschland funktionieren?


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BeitragVerfasst: 29.11.2017, 16:58 
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16.11.2017

Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe


V e r f a s s u n g s b e s c h w e r d e

Ich, Andreas Peylo, sehe mich in meinem Grundrecht Art. 3 GG verletzt.

Am 23.05.2017 verurteilte mich das LG Hagen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 8 Monaten ohne Bewährung, Aktenzeichen 47 Ns-613 Js 224/15-30/16.

Dabei hat das Landgericht keine Feststellungen dazu getroffen, welche sexuelle Handlung von mir vorgenommen worden sein soll. Es stellt lediglich fest, dass ich dreimal nackt und knapp bekleidet bzw. knapp bekleidet spazieren gegangen bin, was als solches in der Regel noch keine sexuelle Handlung darstellt. Das Landgericht begründet auch mit keinem Wort, warum diese Spaziergänge eine sexuelle Handlung sein sollen und setzt sich mit der Frage der Erheblichkeit überhaupt nicht auseinander. Sofern das Landgericht Ausführungen macht, sind diese darauf bezogen, dass das Ärgernis, das dadurch hervorgerufen sei, erheblich ist. Jedoch erst ein Ärgernis, das durch einen sexuellen Vorgang hervorgerufen wurde sowie als sexueller Vorgang erfasst werden muss, ist ein nach § 183 a StGB strafbares Ärgernis.

Am 30.05.2017 legte RA Wagner frist- und termingerecht Revision gegen das Urteil ein. Aktenzeichen 47 Ns-613 Js 224/15-30/16.

Am 21.07.2017 erhob RA Wagner als Revisionsbegründung die Sachrüge. Aktenzeichen 47 Ns-613 Js 224/15-30/16.

Am 17.08.2017 begründet die Generalstaatsanwaltschaft Hamm das Vorliegen der objektiven Sexualbezogenheit mit dem Tragen von Frauenkleidung durch mich als Mann und beantragt die Verwerfung der Revision. Aktenzeichen 6 Ss 372/17, Seite 3.

Am 04.09.2017 begründen meine Fachanwälte Wagner und Burkert die Revision im Näheren damit, dass eine Objektivierung von Sexualbezogenheit anhand Kleidervorlieben einen Verstoß gegen Art. 3 GG darstelle und das Urteil ansonsten keine Feststellungen zur objektiven Sexualbezogenheit im äußeren Erscheinungsbild getroffen hat. Aktenzeichen III-5 RVs 106/17, Seite 3.

Am 19. Oktober 2017 hat das OLG Hamm die Revision als unbegründet verworfen. Dieser Beschluss des OLG Hamm, Aktenzeichen III-5 RVs 106/17 OLG Hamm, erreichte meine Kanzlei Wagner in Hamburg am 27.10.2017 und erläutert nicht, wie sich die Verurteilung wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses begründet.

Während mich das LG Hagen völlig ohne Angabe von Gründen verurteilt hat, verurteilt mich das OLG Hamm jetzt wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu einer Haftstrafe von acht Monaten mit der vermeintlichen Begründung, als Mann Frauenkleidung getragen zu haben, die das Geschlechtsteil nicht bedeckte.

Diese Argumentation aber verstößt gegen Art. 3 GG.

Nackt oder Entblößtsein in der Öffentlichkeit ist in Deutschland nicht strafwürdig. Ich erkenne eine grundrechtswidrige allgemeine Praxis der Behörden und Gerichte im Umgang mit nackten und entblößten Menschen, die grundlos nach § 183a StGB verurteilt werden, sobald sie offensichtlich männlichen Geschlechts sind. Denn Menschen, die offensichtlich weiblichen Geschlechts sind, werden nicht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verurteilt, nur weil sie in der Öffentlichkeit nackt oder entblößt sind.

Im ABSCHLUSSBERICHT der Reformkommission zum Sexualstrafrecht, welcher dem Bundesinnenminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas am 19. Juli 2017 vorgelegt wurde, folgte der überwiegende Teil der Mitglieder der Reformkommission der Auffassung Wolters: Die Tathandlung im § 183 a StGB erschöpfe sich in einer Konfrontation mit einer sexuellen Handlung und sei daher nicht strafwürdig.

In diesem Kontext erscheint die grundlose Strafverfolgung auserwählter entblößter Menschen zynisch und gesetzeslos.

Andreas Peylo, Kläger


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BeitragVerfasst: 15.12.2017, 10:57 
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Straffreie Handlungen im öffentlichen Raum!


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BeitragVerfasst: 16.12.2017, 15:42 
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Beiträge: 133
Wohnort: Dortmund
Sind wie doch ehrlich - wie viel trostloser wäre doch unser Leben ohne Exhibitionismus und Voyeurismus?
Doch gibt es hier scheinbar einen gewaltigen Unterschied in der Bewertung der Anatomie. Ein Mann hat einen Penis - die Frau nur eine „kleine Öffnung “ im Unterleib. Und in unserem Land/Kultur ist das männliche Geschlechtsteil nun mal für einige Frauen etwas beängstigendes, erschreckendes, widerliches und daher „zeigen verboten“.

_________________
Gruss von
Alfred Esser


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